Ani Manukyan als Deutsche Meisterin war nicht zu bezwingen

Der Black-Forest-Cup in Villingen Schwellingen vom 23.-27.05. 2018 bestätigte, dass Ani Manukyan im Limit bis 54 kg im Juniorenbereich, U17, international bei den Boxerinnen ganz oben steht.
„Ich kann es noch gar nicht fassen, dass ich den Sprung wahrscheinlich in die Deutsche Auswahlmannschaft damit geschafft habe, es ist einfach unglaublich,“ resümierte Ani sehr emotionsgeladen ihre Siegesserie.
Dass sie dann zum Turniersieg auch noch die Auszeichnung „Beste Technikerin“ erhielt, setzte dem Ganzen die Krone auf. Kein Wunder, dass anwesende Vertreter des DBV auf sie aufmerksam wurden, als sie ihre 3 überzeugenden Siege sahen. Ob es die Griechin St.Papapopoulou, die Hessin A.Merk oder Bayerin Ch. Siegmann waren, keine konnte Anis technisches Niveau auch nur in etwa erreichen. Die Verantwortlichen versprachen ihr, dass sie auf jeden Fall bei anstehenden Boxereignissen für Deutschland starten wird. Das wäre der I-Punkt ihrer bisherigen Boxerlaufbahn.
Trainer Horst Femfert kommentierte diese Entscheidung kurz mit den Worten „Lohn für Einsatz, Training und Verlässlichkeit.“
An diesem Turnier nahmen 20 Nationen mit 440 Faustkämpfern teil. Als amtierende Deutsche Meisterin entsandte der heimische Boxclub sie und den Nachwuchs-Boxer Eshan Husseini zu diesem stark besetzten Turnier. Eshan im Limit bis 57 kg startend sollte einfach nur Erfahrungen sammeln, was er auch machte und sich von Kampf zu Kampf steigerte. Der letzte war sein Bester. Für Beide eine anstrengend und lehrreiche Woche.