Lindy Ave setzt ihre Erfolgsserie in den Vereinten Arabischen Emiraten fort

Im Rahmen ihres Trainingslehrgangs in den Vereinigten Arabischen Emiraten zur Vorbereitung auf die diesjährige Wettkampfsaison nehmen die deutschen Para-Leichtathleten an internationalen Wettkämpfen in den Emiraten Sharjah und Dubai teil. Nach dem erfolgreichen Saisonauftakt bei den IWAS World Games in Sharjah bestritten die Para-Athleten mit dem internationalen Meeting in Sharjah ihren zweiten Wettkampf. Mit dabei sind auch Lindy Ave und Hanna Wichmann von der HSG Universität Greifswald.
Lindy Ave, die bereits bei den IWAS World Games mit dreimal Gold (100 m, 200m, Weitsprung) erfolgreich war, konnte ihre Siegesserie fortsetzen. Beim Meeting in Sharjah war sie über 100 m (13,52 s) und 200 m (27,86 s) erneut nicht zu schlagen. Böiger Gegenwind verhinderte dabei noch bessere Ergebnisse. Am Ende des dreitägigen Meetings ging sie in diesem Jahr erstmals über 400 m an den Start. Mit 64,22 s verfehlte sie dabei ihre persönliche Bestleistung, aufgestellt bei den letztjährigen Europameisterschaften in Berlin, nur um eine Zehntelsekunde. Sie errang ihr drittes Gold bei diesem Meeting und unterbot die Norm für die Para-Leichtathletik-Weltmeisterschaft im November in Dubai deutlich. Beim Weitsprung landete sie mit guten 4,48 m auf dem Silberrang.
Nicht ganz so gut lief es bei Hanna Wichmann. Mit dem Diskus (8,06 m) verpasste sie die Bronzemedaille nur um einen Zentimeter. Die Tschechin Anna Muzikova verdrängte sie mit ihrem sechsten Wurf noch vom Medaillenrang. Bronze gab es dafür beim Keulenwurf (11,91 m), auch wenn Hanna aufgrund erheblicher technischer Probleme mit ihrer Leistung haderte. Vier ihrer sechs Versuche waren ungültig, ihre persönliche Bestleistung verfehlte sie deutlich. Ein gutes Ergebnis gelang ihr hingegen mit der Kugel. Mit 4,45 m wurde sie Vierte.
Die Para-Athleten absolvieren nun noch einmal drei intensive Trainingstage in Paralympischen Trainingszentrum in Sharjah bevor sie sich zum Abschluss ihrer Trainings- und Wettkampfreise noch einmal hochrangiger internationaler Konkurrenz beim Grand Prix Meeting in Dubai (24. bis 27.02.) stellen.

Text und Foto: Dr. Peer Kopelmann