Nachwuchs der HSG „Universität“ Greifswald e.V. stellt neue Rekorde auf

Beim Ostseepokal in Rostock zeigten die jungen Leichtathleten der HSG Universität Greifswald überragende Ergebnisse. Der Rostocker Ostseepokal ist das größte Nachwuchssportfest der AK 8 – 11 in Deutschland. Über 500 junge Leichtathleten treten in den verschiedensten Disziplinen gegeneinander an. Ein besonderes Ereignis bei diesem Wettkampf sind zur Eröffnung die 4 x 50m Mixed-Staffeln. Es ist der einzige Wettkampf in der Freiluftsaison, in denen Mädchen und Jungen gemeinsam in einer Staffel um schnelle Zeiten wetteifern. Seit mehreren Wochen haben sich die Greifswalder Leichtathleten gezielt darauf vorbereitet und konnten mit zweimal Bronze überaus zufrieden die Heimreise antreten. In der jüngsten Staffel an diesem Tag absolvierten die 8- und 9-jährigen ihre 4 x 50m. Sascha Beerbohm, Justus Petsch, Pia Storm und Lilly Schuldt zeigten einen fantastischen Lauf und freuten sich im Ziel riesig über den dritten Platz. Die gleiche Platzierung erreichte auch die Staffel der AK 10 und 11. Niklas Matulla, Hannes Becker, Lilith Beth und Lilly Worm meisterten ihren Staffellauf bravourös.
Beim Ballwurfwettkampf gewann die 10-jährige Lilly Worm mit fantastische 43,00m zund zeigte sich überglücklich bei der Siegerehrung und nahm stolz ihre Goldmedaille in Empfang. Mit dieser herausragenden Weite stellte sie den 26 Jahre alten Greifswalder Rekord von Juline Totzauer ein und ist nun Inhaberin des Ostseepokalrekordes. Stark verbessert präsentierte sich Lilly im 50m Sprint. Mit neuer persönlicher Bestleistung (7,74 s) schaffte sie den Sprung in das A-Finale. In diesem bestätigte sie mit 7,78s ihre derzeitige Form und belegte einen überaus beachtlichen 6. Platz. Ihre ein Jahr ältere Trainingskameradin Lilith Beth stellte ebenfalls eine neue persönliche Bestleistung im Sprint auf. Zum ersten Mal blieb sie unter der 8 Sekunden Marke. Mit tollen 7,91s gewann sie souverän ihren Vorlauf.
Das Greifswald tolle Sprinter hat bestätigte der 10-jährige Niklas Matulla. Schon im Vorlauf pulverisierte er seine Bestzeit auf herausragende 7,77 s und schaffte überraschend den Sprung ins A-Finale. Hier zeigte sich Nikki sehr konzentriert und verbesserte sich noch einmal. Sein neuer Hausrekord steht nun bei beachtlichen 7,73s. Lohn für diese tolle Zeit war der 6. Platz. Sein gleichaltriger Trainingskamerad Hannes Becker zeigte einmal mehr sein Talent für den Weitsprung. Hannes Bestleistung stand bisher bei 4,36m. Doch im 5. Versuch sollte bei dem 10-jährigen einfach alles zusammenpassen. Er landete bei unglaublichen 4,62m und steht damit in den Rekordlisten dieser Veranstaltung. Hannes erhielt dafür den Pokal für die beste Einzelleistung in seiner Altersklasse. Dies gelang ihm nun bereits das dritte Jahr in Folge!
Auch die jüngsten Athletinnen zeigten überragende Ergebnisse. Die 8-jährige Ida Nedoma machte ihren ersten Wettkampf in diesem Jahr. Im Vorlauf war ihr die Nervosität noch deutlich anzumerken, sprintete aber mit 8,74s schon eine tolle Zeit. Im Endlauf lief Ida wie entfesselt. Nach starken 8,58s sprintete sie über die Ziellinie und erlangte den 3. Platz.
Gleich zwei 9-jährige Mädchen der HSG schafften an diesem Tag den Sprung in das Sprintfinale. Lilly Schuldt und Pia Storm stellten beide neue persönliche Bestleistungen auf. Im Finale wurde Lilly mit tollen 8,28 s überraschend 6. Pia lief als 8. über die Ziellinie. Der gleichaltrige Justus Petsch stellte im Vorlauf über die 50m ebenfalls einen neuen Hausrekord auf. Er konnte sich für das kleine Finale qualifizieren. In diesem zeigte Justus einen überragenden Lauf und überquerte als Erster die Ziellinie, mit neuer Bestleistung. Seine beiden Trainingskameraden, Sascha Beerbohm auf Platz 7 und Friedrich Westphal auf Platz 8, rundeten einen sehr erfolgreichen Sprinttag ab. Friedrich erlebte im Weitsprung sein persönliches Erfolgserlebnis. Er verbesserte seine eigene Bestmarke auf ausgezeichnete 3,53m und belegte unter 27 Teilnehmern einen beeindruckenden 4. Platz.

Allen Kindern herzlichen Glückwunsch zu diesen tollen Ergebnissen.

 

Text: Manuela Germans